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Ghana: Ein demokratischer Musterknabe?

Jetzt bewerben: Recherchereise nach Ghana vom 6. bis zum 18. Oktober 2015

Foto: Dirk Liesemer

In Westafrika gilt Ghana als Vorzeige-Land – anders als Nachbarländer wie die Elfenbeinküste oder Burkina Faso. Die Vereinten Nationen sehen Ghana auf einem guten Entwicklungsweg: Seit 2000 hat das Land seine Armut deutlich reduziert, es verzeichnet enorme Fortschritte bei der Schulbildung und im Kampf gegen Aids. Doch nicht alle Entwicklungsziele der Weltgemeinschaft konnten erreicht werden. Noch immer ist etwa die Kindersterblichkeit erschreckend hoch, in etlichen Fällen hapert es bei der Umweltverträglichkeit von Industrie, Rohstofferzeugung und Abfallwirtschaft.

Im Juli haben die Vereinten Nationen ehrgeizige Entwicklungsziele für das Jahr 2030 ausgegeben: Mit den Sustainable Development Goals sollen Hunger und Armut überall auf der Welt beseitigt werden, allen Menschen soll Zugang zu sauberem Wasser, einer kostenlosen Grundschulausbildung und umweltschonender Energie ermöglicht werden. Daneben soll die Benachteiligung von Frauen und Mädchen beseitigt, die Weiterentwicklung der Industriestandorte nachhaltig gestaltet werden.

Vom 6. bis 18. Oktober 2015 reisen wir mit einer Gruppe von zehn Journalisten zur Recherche nach Ghana. Vor Ort wollen wir einen Blick auf lokale Realitäten werfen: Wie wirken sich Vereinbarungen und Proklamationen der Vereinten Nationen aus, was sind Schwierigkeiten, strukturelle Missstände, aber auch Chancen und Erfolge? Dazu wollen wir Politiker, Vertreter von NGOs, Journalisten, Wirtschaftsmanager und Künstler sprechen. Thematisch geht es vor allem um Klimawandel, Gesundheitsversorgung und nachhaltiges Wirtschaftswachstum, aber auch Geschlechtergleichheit und Armutsbekämpfung.

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Demokratie auf Chinesisch: Taiwan vor den Wahlen

Einladung zur journalists.network-Recherchereise nach Taiwan vom 13. bis 24. November 2015

Am 16. Januar 2016 sind Wahlen in Taiwan und die Frage der Beziehungen zu China spaltet das Land: Gerade erst haben taiwanesische Schüler das Bildungsministerium in Taipeh wegen eines Schulbuches gestürmt, das aus ihrer Sicht zu prochinesisch formuliert ist. Und im vergangenen Jahr haben Studenten wochenlang das Parlament besetzt, da die taiwanesische Regierungspartei Kuomintang (KMT) ihrer Meinung nach die Beziehungen zu China verherrlicht. In welche Richtung steuert also die chinesische Demokratie? Dafür werden wir uns mit Experten aus der Politik treffen, das taiwanesische Parlament besuchen und Kritiker fragen, warum sie die Annäherung an China für so gefährlich halten.

Zudem wollen wir uns mit der taiwanesischen Wirtschaft beschäftigen: Die 23-Millionen-Insel erzeugt pro Kopf das gleiche Bruttoinlandsprodukt wie Deutschland. Was macht die taiwanesische Wirtschaft so stark? Und was haben deutsche Unternehmen damit zu tun?

Außerdem hat Taipeh für 2016 den Titel der „World Design Capital“ verliehen bekommen – als dritte Stadt nach Kapstadt und Helsinki. Was machen taiwanesische Stadtentwicklung und Design aus? Wo zeigt sich das im Stadtbild Taipehs? Und was erhofft sich die Stadtverwaltung von dem Titel? Diesen und vielen weiteren Fragen will journalists.network auf der Recherchereise nach Taiwan im November nachgehen.

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Argentinien an der Schwelle einer neuen Zeit: Wer folgt auf die Kirchners?

Einladung zur journalists.network-Recherchereise nach Argentinien vom 2. bis 15. Oktober 2015

Im Oktober geht in Argentinien eine Ära zu Ende. Mehr als ein Jahrzehnt wurden die Geschicke des Landes vom Ehepaar Kirchner bestimmt. Der inzwischen verstorbene Nestor Kirchner übernahm das Land 2003 nach der schweren Wirtschaftskrise, die zum Staatsbankrott geführt hatte. Als seine Nachfolgerin regiert seit 2007 seine Frau Cristina – und inzwischen gilt das Land wieder als insolvent.

Bei der Präsidentenwahl am 25. Oktober darf Cristina Kirchner nicht mehr antreten. Aber wer übernimmt nun die Macht im zweitgrößten Land Südamerikas? Und was für ein Land wird das sein? Welche Lösungen haben die Präsidentschaftskandidaten parat? Zwölf Jahre nach der Krise leidet Argentinien unter Inflation, während der Schwarzmarkt boomt. Die Regierung behalf sich nach dem Bankrott mit ungewöhnlichen Maßnahmen und Auflagen für Unternehmen, dennoch bleibt das Land für Firmen interessant. Die Hauptstadt Buenos Aires ist Fluchtpunkt für junge Kreative und Kulturschaffende aus ganz Lateinamerika geworden und eines der beliebtesten Reiseziele des Kontinents.

Vom 2. bis 15. Oktober will journalists.network mit zwölf Journalisten den Spuren der Kirchners folgen. Zugleich wollen wir herausfinden, welche Pläne die Präsidentschaftskandidaten für die Zukunft des Landes haben. Ein Schwerpunkt wird dabei auf der Wirtschafts- und Finanzpolitik liegen. Welchen Weg nimmt das Land aus der andauernden Krise, welche Optionen gibt es? Darüber diskutieren wir auch mit Wirtschaftsvertretern, Wissenschaftlern und Aktivisten. Einer der wichtigsten und umstrittensten Wirtschaftsbereiche ist die Landwirtschaft. Welche Chancen und Risiken sehen Landwirte und Unternehmen im Soja-Anbau und der Viehwirtschaft? Das wollen wir bei Besuchen im ländlichen Argentinien herausfinden.

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"Es geht um alles bei dieser Wahl"

Hintergrundgespräch mit Cem Sey am 2. Juni 2015 in Berlin

Foto: Klaus Heymach

Am 7. Juni wurde in der Türkei gewählt und dabei stand viel auf dem Spiel: Würde die regierende AKP ihre absolute Mehrheit behaupten können? Würde Präsident Erdogan anschließend das angekündigte Präsidialsystem einführen können? Oder kommt die Kurden-Partei HDP über die Zehn-Prozent-Hürde und verhindert Erdogans Machtfestigung?

Diese und viele weitere Aspekte waren Thema beim j.n-Hintergrundgespräch zu den türkischen Parlamentswahlen am 2. Juni in Berlin. Mitten in Kreuzberg und dank gutem Wetter sogar draußen schilderte uns Cem Sey, deutsch-türkischer Journalist und j.n-Mitglied, seine Sicht auf die aktuellen Vorgänge in der Türkei.

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"Zuhören, was die Afghanen wollen"

Hintergrundgespräch mit Adrienne Woltersdorf und Cem Sey am 6. Mai 2015 in Berlin

Die Internationalen Truppen (ISAF) sind zum Jahreswechsel aus Afghanistan abgezogen, auch Deutschland hat seine Soldaten vom Hindukusch zurückbeordert – aber manches ist in Afghanistan geblieben: Vor allem die Probleme, die der 2001 als internationale Anti-Terror-Mission begonnene Militär-Einsatz längst gelöst haben wollte. Oder muss es sogar heißen: Nach 13 Jahren gelöst haben SOLLTE?

Das war eine der großen Fragen im Hintergrundgespräch mit Adrienne Woltersdorf und Cem Sey am 6. Mai in Berlin. Das Journalisten-Paar ist erst im März nach drei Jahren Leben und Arbeiten in und aus Afghanistan nach Deutschland zurückgekehrt.

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Reisebericht Myanmar: Die Suche nach der Freiheit

Recherchereise im Februar 2015

Bis vor fünf Jahren eine abgeschottete, international geächtete Militärdiktatur, ist Myanmar inzwischen bei Investoren und Touristen kein Geheimtipp mehr. Die Dynamik im Land ist fast mit bloßem Auge sichtbar. Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht eine neue Lizenz für irgendein Geschäftsfeld vergeben wird, ein neues Produkt auftaucht oder ein Infrastrukturprojekt an Fahrt gewinnt. Aber was hat sich für die Menschen wirklich verändert, seit die Militärregierung 2010 ihre Uniform gegen zivile Kleider tauschte? Ist das Land bereit für die Wahlen, die Präsident Thein Sein für Ende 2015 angekündigt hat? Diese Fragen hat eine jn-Gruppe im Februar 2015 recherchiert.

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"Nicht nur eine Krise"

Hintergrundgespräch mit Vladimir Esipov am 8.2.2015 in Berlin

Spätestens seit dem Ausbruch der Ukraine-Krise ist offensichtlich, dass Russland und den Westen derzeit politisch mehr trennt als verbindet. Das Verhalten Wladimir Putins gibt vielen in Europa und Amerika Rätsel auf. Was treibt ihn an? Wohin steuert er Russland?

Auskunft darüber gab Vladimir Esipov, Chefredakteur von GEO-Russland, in einem Hintergrundgesprach für journalists.network. Esipov gehört zu den ersten Organisatoren einer JN-Recherchereise (1995 nach Moskau). Bevor er 2008 die Leitung der russischen Ausgabe von GEO übernahm, arbeitete er für Die Zeit und die ARD in Moskau. Er ist Absolvent der Henri-Nannen-Schule. Die Diskussion wurde moderiert von unseren Vorstandsmitgliedern Jenny Marrenbach und Michael Stürzenhofecker.

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Reise-Brainstorming & Workshops

Treffen am 24./25. Januar 2015 in Berlin

Am 24. und 25. Januar haben wir uns in Berlin zum traditionellen Reise-Brainstorming von journalists.network getroffen. Über die unerwartet große Beteiligung und die vielen neuen Gesichter haben wir uns wahnsinnig gefreut - und dann knapp drei Stunden intensiv über neue Reiseideen, -themen und mögliche Sponsoren gesprochen. Das eine oder andere Projekt klang am Ende des Nachmittags schon sehr vielversprechend und wir sind gespannt, was dabei herauskommt! Vielleicht ist die entsprechende Reise-Ausschreibung ja schon in einigen Monaten an dieser Stelle zu lesen...

Zuvor fanden wir bei einer Versammlung der jn-Mitglieder auch Vorstandswahlen statt. Die langjährige Vorsitzende Tamara Anthony, Finanzvorstand Björn Finke sowie die Vorstandsmitglieder Tabea Grzeszyk, Dirk Liesemer, Friedel Taube und Sandra Zistl gaben dabei ihre Ämter auf und sind leider aus dem Vorstand ausgeschieden. Die verbliebenen Vorstände danken allen sechs sehr herzlich für ihre Arbeit!

Neu in den Vorstand gewählt wurde die freie Journalistin Lea Deuber. Zum neuen Vorsitzenden wählten die jn-Mitglieder Maximilian Kuball, der als fester Freier bei Deutschlandradio Kultur arbeitet und für jn bereits Reisen in die Mongolei, nach Finnland und Myanmar organisiert hat.

Am Abend trafen wir uns wieder in der Bar "Galerie Meisterschüler", die sich schon mehrfach bei jn-Treffen bewährt hat. Auch diesmal war der Abend dank leckerer Drinks und vieler Gespräche mit alten und neuen Bekannten ein voller Erfolg.

Am Sonntag ließen wir unsere Jahresversammlung bei zwei Workshops ausklingen: Die freie Journalistin Martina Merten erzählte, wie sie sich ihre aufwendigen Recherchen im Ausland organisiert und finanziert. Und Tabea Grzeszyk gab den - wiederum erfreulich zahlreichen - Teilnehmern eine spannende Einführung ins Drehen mit dem Smartphone, neudeutsch Mobile Reporting genannt. Herzlichen Dank beiden Referentinnen!

Danke an alle, die mit uns gebrütet, gefeiert & gelernt haben! Wir haben das Wochenende als sehr lehrreich und kontaktfreudig empfunden - rundum gelungen also!


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