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Vor den Wahlen: Die Türkei am Scheideweg

Einladung zum Hintergrundgespräch mit Cem Sey am 2. Juni 2015 in Berlin

Am 7. Juni wird in der Türkei gewählt und dabei geht es am Bosporus ums Ganze. Seit Wochen wühlen Gewalt und Angst die erfolgsverwöhnten Türken auf. Denn die seit 13 Jahren allein regierende AKP könnte ihre absolute Mehrheit verlieren oder auf der ganzen Linie siegen. Wer ist dabei das Zünglein an der Waage und was bedeutet das für den Kulturkampf, der die Türkei seit Jahren zermürbt? Was passiert, wenn das System Erdogan zum Stillstand käme? Und warum spielt dabei ausgerechnet Deutschland eine entscheidende Rolle?

Das alles wollen wir bei einem jn-Hintergrundgespräch am Dienstag, 2. Juni, in Berlin diskutieren. jn-Mitglied Cem Sey, deutsch-türkischer Journalist und Korrespondent zahlreicher türkischer Medien, gibt Ausblicke auf die Entwicklungen, die die Türkei verändern könnten.

Wir freuen uns auf eine spannende Diskussion am 2. Juni um 20 Uhr in der NarrBar, Böckhstraße 24 in Berlin-Kreuzberg. Um die Zahl der Teilnehmer abschätzen zu können, würden wir uns über eine kurze Nachricht an mail@journalists-network.org freuen!


"Zuhören, was die Afghanen wollen"

Hintergrundgespräch mit Adrienne Woltersdorf und Cem Sey am 6. Mai 2015 in Berlin

Die Internationalen Truppen (ISAF) sind zum Jahreswechsel aus Afghanistan abgezogen, auch Deutschland hat seine Soldaten vom Hindukusch zurückbeordert – aber manches ist in Afghanistan geblieben: Vor allem die Probleme, die der 2001 als internationale Anti-Terror-Mission begonnene Militär-Einsatz längst gelöst haben wollte. Oder muss es sogar heißen: Nach 13 Jahren gelöst haben SOLLTE?

Das war eine der großen Fragen im Hintergrundgespräch mit Adrienne Woltersdorf und Cem Sey am 6. Mai in Berlin. Das Journalisten-Paar ist erst im März nach drei Jahren Leben und Arbeiten in und aus Afghanistan nach Deutschland zurückgekehrt.

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Reisebericht Myanmar: Die Suche nach der Freiheit

Recherchereise im Februar 2015

Bis vor fünf Jahren eine abgeschottete, international geächtete Militärdiktatur, ist Myanmar inzwischen bei Investoren und Touristen kein Geheimtipp mehr. Die Dynamik im Land ist fast mit bloßem Auge sichtbar. Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht eine neue Lizenz für irgendein Geschäftsfeld vergeben wird, ein neues Produkt auftaucht oder ein Infrastrukturprojekt an Fahrt gewinnt. Aber was hat sich für die Menschen wirklich verändert, seit die Militärregierung 2010 ihre Uniform gegen zivile Kleider tauschte? Ist das Land bereit für die Wahlen, die Präsident Thein Sein für Ende 2015 angekündigt hat? Diese Fragen hat eine jn-Gruppe im Februar 2015 recherchiert.

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"Nicht nur eine Krise"

Hintergrundgespräch mit Vladimir Esipov am 8.2.2015 in Berlin

Spätestens seit dem Ausbruch der Ukraine-Krise ist offensichtlich, dass Russland und den Westen derzeit politisch mehr trennt als verbindet. Das Verhalten Wladimir Putins gibt vielen in Europa und Amerika Rätsel auf. Was treibt ihn an? Wohin steuert er Russland?

Auskunft darüber gab Vladimir Esipov, Chefredakteur von GEO-Russland, in einem Hintergrundgesprach für journalists.network. Esipov gehört zu den ersten Organisatoren einer JN-Recherchereise (1995 nach Moskau). Bevor er 2008 die Leitung der russischen Ausgabe von GEO übernahm, arbeitete er für Die Zeit und die ARD in Moskau. Er ist Absolvent der Henri-Nannen-Schule. Die Diskussion wurde moderiert von unseren Vorstandsmitgliedern Jenny Marrenbach und Michael Stürzenhofecker.

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Reise-Brainstorming & Workshops

Treffen am 24./25. Januar 2015 in Berlin

Am 24. und 25. Januar haben wir uns in Berlin zum traditionellen Reise-Brainstorming von journalists.network getroffen. Über die unerwartet große Beteiligung und die vielen neuen Gesichter haben wir uns wahnsinnig gefreut - und dann knapp drei Stunden intensiv über neue Reiseideen, -themen und mögliche Sponsoren gesprochen. Das eine oder andere Projekt klang am Ende des Nachmittags schon sehr vielversprechend und wir sind gespannt, was dabei herauskommt! Vielleicht ist die entsprechende Reise-Ausschreibung ja schon in einigen Monaten an dieser Stelle zu lesen...

Zuvor fanden wir bei einer Versammlung der jn-Mitglieder auch Vorstandswahlen statt. Die langjährige Vorsitzende Tamara Anthony, Finanzvorstand Björn Finke sowie die Vorstandsmitglieder Tabea Grzeszyk, Dirk Liesemer, Friedel Taube und Sandra Zistl gaben dabei ihre Ämter auf und sind leider aus dem Vorstand ausgeschieden. Die verbliebenen Vorstände danken allen sechs sehr herzlich für ihre Arbeit!

Neu in den Vorstand gewählt wurde die freie Journalistin Lea Deuber. Zum neuen Vorsitzenden wählten die jn-Mitglieder Maximilian Kuball, der als fester Freier bei Deutschlandradio Kultur arbeitet und für jn bereits Reisen in die Mongolei, nach Finnland und Myanmar organisiert hat.

Am Abend trafen wir uns wieder in der Bar "Galerie Meisterschüler", die sich schon mehrfach bei jn-Treffen bewährt hat. Auch diesmal war der Abend dank leckerer Drinks und vieler Gespräche mit alten und neuen Bekannten ein voller Erfolg.

Am Sonntag ließen wir unsere Jahresversammlung bei zwei Workshops ausklingen: Die freie Journalistin Martina Merten erzählte, wie sie sich ihre aufwendigen Recherchen im Ausland organisiert und finanziert. Und Tabea Grzeszyk gab den - wiederum erfreulich zahlreichen - Teilnehmern eine spannende Einführung ins Drehen mit dem Smartphone, neudeutsch Mobile Reporting genannt. Herzlichen Dank beiden Referentinnen!

Danke an alle, die mit uns gebrütet, gefeiert & gelernt haben! Wir haben das Wochenende als sehr lehrreich und kontaktfreudig empfunden - rundum gelungen also!


Recherchereise nach Kenia

Anfang November 2014 sind wir mit zwölf Journalisten nach Kenia gereist. Ein ausführlicher Bericht folgt in Kürze.

cc Wikipedia

Im Jahr 2000 haben die Vereinten Nationen acht Millennium-Entwicklungsziele ausgerufen, die bis 2015 erreicht sein sollen: unter anderem die Halbierung der Armut, mehr Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern, bessere Schulbildung. Am Beispiel Kenia haben wir recherchiert, inwieweit diese Ziele erreicht worden sind.

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Im Mai 2014 ist hostwriter online gegangen! Die gemeinnützige Plattform für Journalisten ermöglicht Kooperationen unter Kollegen auf der ganzen Welt.
"Schluss mit dem Ellenbogen-Journalismus" titelte Meedia.de im November 2013, "Wie aus Journalisten Komplizen werden sollen" hieß es in der Januar-Ausgabe des "journalist". Über hostwriter können sich Kollegen mit Tipps gegenseitig unterstützen, zu Recherche-Teams zusammen schließen oder ihr Gästezimmer zur Verfügung stellen. Unser Claim: "hostwriter: find a story - find a colleague - find a couch"! Die Idee entstand im Vorstand von journalists.network - und wir laden alle unsere Mitglieder herzlich ein, bei hostwriter mitzumachen! Das Team sucht derzeit nach Botschaftern, die hostwriter in ihrer Stadt oder ihrem Land unterstützen. Du hast Interesse? Willkommen im Team!

www.hostwriter.org

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